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Stockschützen MIrskofen

Nachdem das Interesse am Stockschiessen in der Altgemeinde Mirskofen immer schon sehr groß war, wurde nach einer erfolgreichen Werbeaktion des Sportfreundes Kaiser Will am 06.12.84 eine Stockschützenabteilung gegründet. In Anwesenheit von 23 Gründungsmitgliedern wurde Kaiser Will zum Abteilungsleiter gewählt. Kassier wurde Kaiser Gust und Schriftführer Ragner Erich. Als Ausschussmitglieder wurden Josef Sturm und Hans Pertl nominiert.

Nach Fertigstellung der drei Stockbahnen im Sportzentrum Mirskofen, bei denen die Stockschützen viele freiwillige Arbeitsleistungen eingebracht haben, beteiligten sie sich jedes Jahr an diversen Meisterschafts- und Pokalturnieren und trugen ihre Vereinsmeisterschaften aus. Auch ein eigenes Turnier wird veranstaltet. Trotz einer immer knapper werdenden Personaldecke konnten in den letzten Jahren beachtliche Erfolge erzielt werden. Der Aufstieg in die Bezirksoberliga und in die Gruppe A des Kreispokals wurde von den wackeren Schützen errungen. Max Wagner, Michael Hanglberger, Gust Kaiser, Johann Bierl, Sepp Brei und Günther Vilser bilden das erfolgreiche Team. Max Wagner, der die Stockschützen auch als Schiedsrichter vertritt, fungiert derzeit auch als Abteilungsleiter und wird von Michael Hanglberger vertreten. Die Aufgaben des Sportwarts teilen sich Max Wagner und Gust Kaiser. Als Kassier fungiert Sepp Brei. Das Training der Stockschützen findet montags ab 19 Uhr statt. Interessenten sind herzlich willkommen.

Groß war die Bestürzung als sich die Nachricht vom plötzlichen Tod Josef Adlkirchners in Mirskofen verbreitete. Der 52-jährige Josef Adlkirchner, der nahe dem Mirskofener Schloss ein landwirtschaftliches Anwesen bewirtschaftete und auch am Flughafen München tätig war, hinterlässt nicht nur eine trauernde Ehefrau und drei Töchter, sondern wird auch von den Stockschützen des DJK-SV Mirskofen schmerzlich vermisst. Im Jahre 1989 hatte er sich den Stockschützen angeschlossen und konnte mit der Mannschaft viele erfolgreiche Turniere bestreiten. Diese Sportart war sein Hobby und er übte sie immer dann aus, wenn es ihm seine berufliche Tätigkeit zeitlich ermöglichte. Bei seinen Mannschaftskollegen war er wegen seiner ruhigen Art, seiner kameradschaftlichen Einstellung und seiner Freude am geselligen Beisammensein äußerst beliebt. Auch die AH-Fußballer erinnern sich gerne an seine Einsätze als Torwart. Der frühe Tod Josef Adlkirchners bedeutet für den Sportverein Mirskofen, wie 1. Vorsitzender Josef Heitzer und Georg Wimmer für die Stockschützen an seinem Grabe bekundeten, einen herben Verlust. Seine Sportkameraden werden ihn immer in bester Erinnerung haben.

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